Bericht vom Rennen aus Aufenau
Nach einer ereignisreichen Woche und einem „Kurztrip“ nach Österreich zu Josef Frauenschuh, dem Motorentuner, am Freitag ,hatte das Team um Tommy Morch am vergangenen Wochenende seine technischen Probleme mit dem neuen Arbeitsgerät am Samstag in den Griff bekommen. Alle strahlten, nach den Querelen der letzten Tage und nahmen so voller Tatendrang die Trainings zum nächsten Lauf der internationalen Deutschen Meisterschaft in Angriff. Bereits in den beiden freien Trainings am Samstag zeigte sich, dass Tommy und Stefan bestens mit der optimal vorbereiteten Strecken in Wächtersbach zurecht kamen und dass sie wieder Vertrauen zu ihrem 4-Takter gewonnen hatten. Am Sonntag konnten sie im Qualitraining die 7. Startposition herausfahren, was ,bei dem hochklassig besetzten Starterfeld mit allein 3 Spitzenteams der TOP 5 der laufenden WM , eine zufriedenstellende Leistung war.
Dass das Team mit dem neuen Gespann noch kräftig üben muss, zeigte sich am Start zu Lauf 1. Nach einem Startgerangel, in das Tommy und Stefan natürlich verwickelt waren, konnten sie sich nur als 28. (von 30) in das Rennen einreihen. Mit der gehörigen Portion Wut im Bauch, über den verpatzten Start, arbeiteten sie sich aber zur Freude der vielen Fans in einer tollen Aufholjagd am Ende bis auf Rang 7 vor.
Der Start zu Lauf 2 gestaltete sich dann schon vorteilhafter und mit Rang 9 war eine gute Ausgangssituation gegeben. Da die Spitzenteams aber an diesem Wochenende in einer anderen Liga fuhren, war an eine bessere Platzierung als 7 auch in diesem Lauf nicht zu denken. Aber alles in allem war das Team mit den Ergebnissen des Wochenendes zufrieden. Wenn man sich anschaut, welche Teams das Rennen bestimmt haben, brauchten sich Tommy und Stefan nicht zu verstecken. Der Tagessieg ging an das Team Adriansen, vor Hendrix und Daiders gefolgt von Happich, Bürgler , Santermanns und Morch .
Jetzt sind 2 Wochen Rennpause, bevor es zu den nächsten Rennen nach Schopfheim und zur WM nach Reutlingen geht. Diese Zeit wird für das Fitnesstraining genutzt und am 5. Und 6 Mai wird noch einmal in Jauer trainiert. Also Daumen drücken, damit der Weg weiter nach vorn gehen kann.