Bericht vom Rennen aus Dardon Gueugnon
„An diesem Wochenende hatte unser Schutzengel alle Hände voll zu tun. Zuerst hat sich bei der Anreise nach Frankreich an unserem Renntransporter die Spurstange verabschiedet und dann ist im zweiten Lauf die Aufhängung vom Federbein abgerissen – wir haben 5 WM-Punkte gerettet, obwohl mehr drin gewesen wären.“ – so die Aussage von Tommy Morch zum vorletztem WM-Lauf im franz. Dardon Gueugnon. Eine super Strecke und viele begeisterte Zuschauer empfingen die Grand- Prix-Fahrer am letzten Wochenende . In den für die Zuschauer spannenden Qualiraces am Samstag zeigten Morch/Strauss in ihrer Gruppe, was sie sich für den Sonntag vorgenommen hatten. Lange Auf- und Abpassagen und tolle Sprungkombinationen boten optimalen Fahrspaß. Die Strecke verzieh sogar die üppigen Regenfälle vom Samstag. Der Rennsonntag präsentierte dann bei strahlendem Sonnenschein zwei spannende Rennen. In Lauf 1 erwischten Tommy und Marius einen sehr guten Start und konnten lange Zeit im Vorderfeld mithalten. Souverän zog Daniel Willemsen dem Feld davon und sicherte sich somit vorzeitig mit diesem Laufsieg seinen 7. Weltmeistertitel. Morch/Strauss beendeten diesen Lauf als 16.
Lauf 2 war leider für dasTeam bereits nach 7 Runden, an 13. Stelle liegend, beendet, da sich nach einem der zahlreichen Sprünge, die Aufhängung des hinteren Federbeines verabschiedet hat und nur noch der Weg in die Helferbox übrig blieb. Leider hat dieser Ausfall den 17. Gesamtrang in der WM gekostet.
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