Bericht von Rennen aus Rudersberg

48 Team bewarben sich am vergangenen Wochenende beim Finale der Seitenwagenweltmeisterschaft im badischen Rudersberg um die letzten zu vergebenden  Punkte in der laufenden Saison. Das Team Morch/Strauss war angetreten, um den 17. Gesamtrang in der WM, den sie beim letzten WM-Lauf in Frankreich abgeben mussten, zurück zu erobern. Leider ging dieses Vorhaben nicht ganz auf, aber Tommy und Marius boten in Rudersberg eine Vorstellung, die sich sehen lassen konnte. Vor den zahlreich angereisten Fans zeigten beide bereits im Qualirace am Samstag, das mit ihnen zu rechnen ist. Nach einer Startkollision mit dem Weltmeister hetzten Morch/Strauss dem Feld als 24. hinterher. Runde um Runde kämpften sie sich nach vorn, um das Qualirace als hervorragende 7. zu beenden. Das bedeutete für den Rennsonntag Platz 13 in der Startaufstellung und damit 1. Startreihe. Bei einer grandiosen Fahrervorstellung am Samstagabend im Festzelt heizten die Fans den Fahrern noch mal so richtig ein und mit diesem Schwung ging es in den ersten Lauf. Tommy und Marius erwischten einen hervorragenden Start und boten einen spannenden Lauf , den sie als gute 10. beendeten und damit 11 WM-Punkte aufs Konto buchen konnten. Damit hatten sie ganze 6 Punkte Vorsprung vor Engländern Brown/Peters, die an diesem Wochenende ebenfalls stark unterwegs waren und ihnen den 17. Gesamtrang noch streitig machen konnten. Auch Lauf 2 begann vielversprechend für unser junges Team. Leider versagte 3 Runden vor Rennende, an 15. Stelle liegend,  nach einer unsanften Begegnung die Aufnahme des Auspuffs ihren Dienst und Tommy musst kurzzeitig die Box ansteuern. Blitzschnell wurde eine Notbefestigung angebracht und Morch/Strauss retteten am Ende noch einen 19. Platz ins Ziel. Leider reichte es damit nicht mehr für den 17. Gesamtrang, den sie sich eigentlich vorgenommen hatten.

plants