Bericht vom Rennen aus Gdansk und Chernivtsi

Auf Punktejagd im Osten
 
zwei WM-Läufe führten die Sidecarteam an den vergangenen Wochenenden nach Gdansk und in die Ukrainie nach Chernivtsi. Für unser Team um Tommy Morch waren es zwei Wochenenden mit Höhe und Tiefen.
 
Schon bei der Anfahrt zur Rennstrecke im polnischen Gdansk kamen Zweifel auf, ob denn dieser Track so das richtige für einen WM-Lauf sein sollte. Eine bessere Schutthalde bot die Kulisse und starke Regenfälle gaben dem ganzen noch die nötige Würze. Dennoch versuchten Morch/Strauss das Beste aus der Situation zu machen. Im ersten Rennen wurden sie in einen Startunfall verwickelt und landeten dann noch in Rennmitte auf einem "gestrandeten Team". Bei diesem Zusammenprall beschädigten sie sich den Auspuff und mit halber Kraft retteten sie in Lauf 1 noch einen 20. Rang. Mit der nötigen Wut im Bauch, aber auch mit dem Ziel, das geht besser, gings in Lauf 2. Ein guter Start und ein spannendes Rennen verhalfen beiden auf einen hervorragenden 9 Rang. Das bedeutete insgesamt 13 Punkte, die man mit nach Chernivtsi in die Ukrainie nehmen konnte.
 
Nach einer unendlichen Fahrt von 1400 km fanden die Teams hier eine gut preparierte Piste vor, die mit vielen Auf- und Abpassagen, Sprüngen und engen Kurven fahrerisch einiges abverlangte. Tommy und Marius kamen von Anfang an gut mit den örltichen Gegebenheiten zurecht und das sollte sich in den beiden REnnen  auszahlen. Ein 11. und ein 12. Rang und weitere 19 Punkte belohnten die lange Fahrt in die Ukraine. Damit haben beide nach 4 von 12 Veranstaltungen 64 WM-Punkte gesammelt und rangieren derzeit auf Platz 11 in der Gesamtwertung 2009.
 
Am kommenden Wochenende findet der nächste Lauf zur Deutschen Meisterschaft in Beuern bei Gießen und am darauffolgenden Wochenende der 5. WM-Lauf im holländischen Varssefeld statt
plants